Schütze

Das Symbol des Schützen: Das Symbol zeigt den Pfeil, der nach rechts gerichtet ist. Schützen können impulsiv in ihre Richtung vordringen. In die Ferne zeigt der Pfeil, der Schütze liebt das Reisen und den Aufenthalt in der Weite der Natur. Der querliegende Balken symbolisiert ein Kreuz, das auf Irdisches, Genießerisches schließen lässt. Schützen heben selten ab, doch ist es ein Zeichen der Erkenntnis, welches mit der Erde verbunden ist. Das in der Wirklichkeit Vorgefundene (Kreuz) führt in die Weite der weltanschaulichen Erkenntnisse, welche sich auf den Boden des Realen beziehen. Wir erkennen, dass der Schütze aus der Enge des Materiellen ausbrechen will und in die Weite (Geist oder Reisen) gelangen will.


"Ich zieh in die Welt hinaus", ruft der Schütze-Mensch mit voller Stimme, deren Klang unantastbare Selbstverständlichkeit und Selbstgefühl verrät. Die Expansion in ideeller und geistiger Ausrichtung macht den Schützen lebensbejahend, zupackend und voller Ideenreichtum, stets den Gesichtskreis erweiternd.

Oft ist Philosophie und Reisen im Schützen vereint, deshalb ist der Schütze das Zeichen der Weltanschauungsgedanken und des geistigen Feuers. In der Enge fühlt sich der Schütze nicht wohl, es drängt ihn fort, in die Weite; es ist das Streben vom Wenigen zum Vielen. Etwas Ruheloses umgibt ihn, ein gewisses Etwas treibt ihn voran. Wenn ein Schütze das Neue kennen gelernt hat, muss er eben wieder weiter.

Doch so fühlt sich der Schütze auch schnell heimisch, er kann sich sofort anpassen und im Grunde will er nicht gerne direkt auffallen. Ansehen und Aufstieg erreicht er oft in der Ferne. Von allem Neuen begeistert, ist der Schütze ein unternehmungslustiger und entschlusskräftiger Wanderer und Betrachter. Sein tieferes Wissen hält er meistens für sich und man kann ihm ein Geheimnis anvertrauen.

Naturverbundenheit, Liebe zu Tieren, zu sportlichen Dingen, großer Freiheitswille und hoher ldealismus sind das Glück dieses Zeichens. Der Schütze liebt die Freiheit und das Abenteuer, er ist Sportliebhaber und ein gute Fahrer. Gerne macht er bedeutende und gewagte Forschungsreisen. Dem Wesen nach ist er mehr kameradschaftlich als diszipliniert, eben ein unverbesserlicher Optimist. Er hat aber eine Tendenz zur Autorität, Eigenwille und Trotz, doch meist ist er wohlwollend und ein menschenliebendes Wesen.

Im allgemeinen hat er auch Glück mit Behörden und Maßgebenden. Er ist ein gesetzestreuer Lebenskünstler mit Weitblick, der die Dinge von oben betrachten. Er meidet Besserwisser, kann aber selbst genau diesen Zug aufweisen. Im Extremfall zeigt er nur Lippenbekenntnisse, auch Falschheit, Rechthaberei, und eine Tendenz aus den eigenen Schwächen, eine großsprecherische Philosophie zu machen kann ihm eigen sein.

Der Schütze ist genießerisch und mag gutes Essen, ist meist humorvoll, doch auch leicht nimmt er jemandem etwas übel. Der Schütze kann oft nur schwerlich verzeihen und kann überraschend unversöhnlich und aufgebracht sein. In vielen Dingen schießt er über das Ziel hinaus, doch dank seines freien und hoffnungsvollen Geistes geht schließlich meist alles glimpflich aus.
 

 Konstruktive / Destruktive Energien des Schützezeichens 

Der konstruktive Schütze: 
hat geistige Ausdrucksfähigkeit, Offenheit und Toleranz, ist bildungsfähig, kann eine Partnerschaft aufbauen und weiterentwickeln, hat eine eigene Weltanschauung und findet Sinn in seinem Leben.
Stichworte: Beweglichkeit, Großzügigkeit, Idealismus, bedeutende Beziehungen, Expansion, geistiges Feuer, lebensbejahend, zupackend, Ideenreichtum, handlungsbereit, Gesetzestreue, freimütig, Wunsch nach persönlicher und ideeller Freiheit, offen und begeisterungsfähig, Glaube, konstruktives Denken, Religion, Philosophie.

Der destruktive Schütze:  
spielt sich als Mäzen auf, versucht Günstling der Reichen zu werden, begnügt sich mit konventioneller Bildung oder ist ganz ungebildet, spricht eingebildet. 
Stichworte: Zwiespältigkeit, Eigenwille, Trotz, Selbstüberschätzung, Falschheit, Rechthaberei, aus Schwächen Philosophie machen, hohes Ross, scheinheilig, ehrsüchtig. Überforderung des Bewegungsapparates, sich nicht unterordnen können, im Gespräch penetrant tonangebend.

Bei nicht gelebten Schütze-Eigenschaften: geistige Intoleranz, Sinnlosigkeit, Glücklosigkeit.   

  Sonne in Schütze - Freundschaft, Partnerschaft, Liebe

Der Schütze ist ein genussfreudiger Mensch, der dem Leben das Beste abgewinnt. Er ist fortschrittlich und großzügig und hat Interesse an weltanschaulichen Fragen. Er liebt das Reisen in ferne Länder, Tiere und Natur. Er weiß Unabhängigkeit zu schätzen, ist aber meist treu, um keine Probleme zu verursachen. Er mag Flirts, ist aber beherrscht und bedacht. Mehr der Kumpel, der Freund als der dramatische Geliebte. 
 

Die Schütze - Frau
Die Schützefrau ist unabhängig und geht gerne auch einmal ihren eigenen Weg ohne Partner. Wer ihr mit Eifersucht und Misstrauen begegnet, den wird sie verlassen. Sie braucht einen zuversichtlichen Mann, der gerne mit ihr in die Welt hinauszieht. In der Erotik umgibt sie meist etwas Exotisches, etwas Besonderes.

Der Schütze - Mann
Der Schützemann ist ein lebenslustiger Optimist. Auch der Schützemann braucht eine lange Leine, sonst zieht es ihn hinfort. Doch ist er auch sehr vielseitig und ein guter Unterhalter und mag eine Frau an seiner Seite die seiner Abenteuerlust folgen kann.

Berufliche Disposition

Berufe, die Wald und Flur atmen ("Der Freischütz"), Cowboy, Forstwirtschaft, Landwirt, Organisation, Sport, Reiseleitung, Freude an Entdeckung und Abenteuer, Geistlicher, Missionar, Religionslehrer, Richter, Anwalt, Rechtswissenschaftler, Anlageberater, Manager, Philosoph, Schreiber, Journalist, Schriftsteller, Dichter, Politiker, Kabarettist, Unterhalter, Komödiant, Erfinder, Zeichner, Ingenieur, Verwaltungsapparate, Botanik, Zoologie, Tierarzt, Anthropologie, Geographie, Geologie, Pilot, Elektriker, Bauhandwerker, Steuerberater, Dirigent, Koch, Dolmetscher, Mathematiker, Physiker, Schreiner, Musiker, Komponist - der Schütze ist vielseitig.

  Kindheit

Das Schützekind will alles lernen und verstehen und fühlt sich deshalb auch schnell eingeschlossen. Dieses Kind ist leicht ablenkbar, Konzentration kann ein Problem sein. Deshalb sollte es genügend Pausen haben, festgesetzte Ablenkungszeiten, doch nicht absolute Freiheit, denn sonst wird nichts Pflichtgemäßes (Schulaufgaben) getan. Laufgitter werden schwer ertragen, da sie den Drang nach Erkundung und Bewegungsfreiheit einschränken. Die Begrenzungsnotwendigkeit muss dem Kind gut erklärt werden.

Das Schützekind liebt Spielzeuge, die es mitnehmen kann und es aktiv werden lässt, z.B. Autos zum Aufziehen. Es liebt Spaziergänge, den Aufenthalt an der frischen Luft und/oder einen Szenenwechsel (Disneyland wäre ein Reiseziel). Von Pferden fühlt es sich angezogen und es ist gut, wenn es mit Pferden umgehen kann, weil das Kind lernen muss, dass Freiheit auch Verantwortlichkeit bedeutet. Ein Pferd wird nicht einfach geritten und hingestellt, sondern es bedarf der Vorbereitung und Nachpflege.

Das Schützekind wehrt sich oft gegen den Schlaf, kann sehr vorlaut sein und glaubt manchmal überall die Wahrheit predigen zu müssen. Es liebt Abenteuergeschichten und Camping. Fremdsprachen lernen wäre gut.

weitere Entsprechungen

Aussehen/Konstitution bei typischen Schützeeigenschften: kräftige Figur mit schwungvollen Bewegungen, hohe Vitalität, dennoch Tendenz zu Wohlstandsbauch, begeisterter Blick, volle Lippen, runde Backen, energetisch-belehrende Stimme aber auch pathetisch-predigende Stimme.

Wohnung: möglichst großvolumig, wirkt architektonisch, keine besondere Affinität zu Eigentum/Grund/Boden.

Freizeit/Hobbys/Sport: Reisen, Philosophieren, Sport und Bewegung allgemein, Weitsprung, Bogenschiessen, Golf, freestyle Reiten, Musicals, plakative Malerei, allgemein darstellende Künste, Polo, Triumphmärsche, Kirchenmusik, Musik der großen Entertainer.

Literatur: Börsenblätter, Reisezeitschriften, Reiseromane, Reiseführer, Lexikons, Enzyklopädien, Hermann Hesse, Rilke, Religionsphilosophie, Humanismus, Ethik, Universalismus, Optimismus, Rechtsphilosophie.

Farben: leuchtende Farben, Königsblau, tiefes Gelb, Kardinalrot.

Speisen/Gewürze/Getränke: sahnig, fettig, Mischkost mit viel Süßem, Teigwaren, Aubergine, Mais, Muskat, Artischocke, Kastanie, Ananas, Banane, Pfirsich, Fruchtlikör, Bowle, Früchtecocktail.

Materialien/Werkzeuge: Zinn, Holz, Farben, Hammer, Lötkolben, Schweißanlage, Kombigeräte.

Pflanzen: vor allem Laubbäume, Kastanie, Pfirsichbaum, Nussbaum, Rhododendron, Palme, Leberklee, Begonie, Löwenzahn, Pfingstrose, Gladiole, Lotus.

Tiere: große und gutmütige Tiere, Elefant, Pferd, Bernhardiner, Schwan, Pelikan, Schwein, Hirschkuh, Krähe, Eule, Uhu, Albatross, Strauss, Delfin, Walfische, große Käferarten.

Weitere Analogien: Jagt, Flanell, Orgel, Pauke, Fanfare, Flugzeug.

Aufgaben, Karma, Gesundheit

Aufgaben/Karma:
Der Schütze soll Antworten finden auf die Fragen: „Wer bin ich, warum bin ich hier?“ Das Verständnis der ewigen Wahrheiten erkennen und weitergeben, sich Zeit zum Nachdenken nehmen, Überzeugungen ausdrücken lernen und glaubwürdig sein/werden – das sind weitere Aufgaben. Der Schütze muss außerdem von anerzogenen (Wert-)Vorstellungen loskommen.

Gesundheitliche Entsprechungen:
Leber, Verbrennungen, Ischias, Hüften, Schenkel, Gesäß, Gliederlähmung, Arthritis.



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